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China first

Wer hat’s erfunden? - Die Chinesen ( I )

Heute ist der Druck aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch wem verdanken wir dieses Wunder eigentlich?

Der berüchtigte Konflikt “Wer hat’s erfunden?” beschäftigt nicht nur die Ricola-Erfinder und die “Twix-Brüder”, sondern auch die Wissenschaftler bezüglich des Buchdrucks. Die Schule lehrt jeden, dass Herrn Johannes Gutenberg die Ehre des Erfindens gebührt. Aber ist das berechtigt?

Die Chinesen waren die Ersten!

Ihre Methode aus dem 2. Jhdt. nach Chr. nannte sich “Steinabreibung” bzw.“Abklatsch von Steinschriften”. Sie drückten feuchtes Papier auf eine Inschrift und bürsteten es nach dem Trocknen mit Tusche. So hob sich die Schrift weiß vom geschwärzten Papier ab.

Innovation: der Holzdruck

Im 6.-7. Jhdt. ersetzte den Abklatsch eine neue Technik: der Blockdruck. Hierbei schnitzte man spiegelverkehrte Reliefs in eine Holzplatte, presste sie auf Farbe und drückte die Platte dann auf das Papier. Diese Methode wurde zur Perfektion ausgereift und ermöglichte es, große Projekte in China zu verwirklichen - wie zum Beispiel die “Tripitaka”, eine Sammlung buddhistischer Schriften mit 5048 Kapiteln.

Bi Sheng prägte die Typographie

Der Chinese hantierte zwischen 1041 und 1048 so lange mit beweglichen Lettern, bis sich seine Technik ausgereift hatte: Er befestigte mit Hilfe einer Mixtur aus Harz, Wachs und Papierasche die Keramiktypen in einem Metallrahmen und erschuf so eine veränderbare Druckplatte. Da die chinesische Schrift jedoch zu viele Zeichen besaß, setzte sich Shengs Erfindung nicht gegen den Holzdruck durch.

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