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Recycling-Papier: Grau war gestern

Die klassische Form der Papierherstellung erfordert nicht nur den Einsatz von Holz, sondern verbraucht auch nicht unerhebliche Mengen an Energie und Wasser. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels wird heute verstärkt Augenmerk darauf gelegt, Papier einzusparen, wann immer dies machbar ist.

Eine weitere Möglichkeit, Ressourcen zu schonen, ist der Einsatz von Recyclingpapier, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut und heutzutage nicht mehr nur im grauen Einheitslook zu haben ist.

Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Recyclingpapier und dem sogenannten “Frischfaserpapier”?

Wiederverwendung zu 100 %

Recyclingpapier besteht zu 100 % aus Altpapier, im Herstellungsverfahren mit Wasser aufgelöst und von papierfremden Stoffen befreit. Die Druckfarben werden mit dem sogenannten “De-Inking-Verfahren” entfernt, wobei der graue Altpapierbrei mit Hilfe von verschiedenen Chemikalien gewaschen wird. Nachdem die kurzen Fasern entfernt sind, um die Reißfestigkeit des Papiers zu erhalten, erhält der Faserbrei eine Bleichung durch Sauerstoff oder Wasserstoffperoxid.

Hoher Ressourcen-Verbrauch

Frischfaserpapier wird aus Holz hergestellt, das knapp zur Hälfte aus Zellulosefasern, dem wichtigsten Rohstoff für die Papierherstellung, besteht. Für die Gewinnung des benötigten Zellstoffs wird die Zellulose durch chemische Hilfsmittel von den restlichen Holzbestandteilen getrennt. Das Herauslösen der einzelnen Fasern aus dem Holz ist allerdings ein äußerst energie- und wasserintensiver Prozess. Es gibt reine Zellstoffpapiere, die so genannten "holzfreien Papiere". Holzfrei bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, dass zur Herstellung kein Holz benötigt wird, sondern, dass das Lignin (das früher Holzstoff genannt wurde) und Hemizellulosen mit Lösungsmitteln aus dem Faserbrei entfernt wurden. Holzstoffpapiere dagegen enthalten Lignin und Hemicellulosen. Beim Holzstoffverfahren werden fast alle Holzbestandteile verwendet. Damit hat man eine höhere Rohstoffausnutzung, dafür sind Holzstoffpapiere weniger stabil und vergilben rascher.

Ein Alleskönner mit Umweltfaktor

Recyclingpapier führt heute kein Schattendasein mehr und ist anderen Papiersorten gegenüber durchaus ebenbürtig. Es ist, im Unterschied zum Umweltpapier, das nicht entfärbt oder gebleicht wird, auch in reinweiß erhältlich. Für Recycling-Papier werden keine Bäume gefällt. Im Vergleich zum Frischfaserpapier spart die Produktion bis zu 60 % Energie und bis zu 70 % Wasser ein. Weitere Vorteile gegenüber der Frischfaserherstellung: Durch die Verringerung von CO2, Chemikalien, Abfällen und Emissionen ist die Abwasserbelastung bis zu zehn mal niedriger.

Quelle: www.umweltinstitut.org/archiv/archiv-energie-und-klima/fachinformationen/recyclingpapier.html

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