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Scharf diskutiert: Die Sache mit dem “Eszett”

Eine Besonderheit der deutschen Rechtschreibung, der Buchstabe “ß”, auch das “scharfe S” genannt, hat schon immer für Diskussionsstoff gesorgt. Ist es doch der einzige Buchstabe im deutschen Alphabet, den es bisher nur als Kleinbuchstaben gab. Grund ist wohl unter anderem die Tatsache, dass im Deutschen keine Wörter existieren, die mit „ß“ beginnen.

Der Trend, vermehrt Textabschnitte in Versalien darzustellen, wirft vermehrt die Frage auf, wie in diesem Fall mit dem Buchstaben umzugehen sei. Geläufige Praxis ist es, den Kleinbuchstaben in die Reihe der Großbuchstaben „hineinzumogeln“ oder ein Doppel- „S“ zu schreiben.

Das amtliche Regelwerk ist erneut an einigen Stellen geändert worden und lässt nun offiziell das „scharfe S“ als Großbuchstaben zu. Diese Entscheidung hat auch Auswirkung auf die Schreibweise von Eigennamen, die ein „ß“ enthalten - in Ausweisen, Pässen oder anderen Dokumenten, in denen der Einsatz des Doppel-„S“ zu Missverständnissen führen könnte. Von Seiten der Designer gibt es die Kritik, dass bisherige Gestaltungen des neuen Buchstabens sich wenig harmonisch in den jeweiligen Schriftsatz einfügen und leicht mit einem großen „B“ verwechselt werden könnten.

Das große Eszett steht bisher lediglich in wenigen Schriftarten auf der Tastatur zur Verfügung und kann auch nur über eine gesonderte Tastenkombination erreicht werden. In dieser Hinsicht besteht künftig noch Handlungsbedarf, hier Abhilfe zu schaffen.

Informationen zu weiteren Aktualisierungen im amtlichen Regelwerk der deutschen Rechtschreibung finden Sie hier:

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